Trocken, eben und tragfähig

Der Untergrund muss für das gewählte System geeignet sein. Dazu gehören ausreichende Ebenheit, Tragfähigkeit und die nachgewiesene Belegreife. Ein Estrich ist nicht automatisch trocken, weil eine bestimmte Zahl von Wochen vergangen ist. Messung und Freigabe gehören in fachkundige Hände. Alte Teppichbeläge sind im Regelfall kein geeigneter Untergrund.

Fußbodenheizung und Aufbau abstimmen

Prüfen Sie die Freigabe für die vorhandene Heizung, den Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Aufbaus und das erforderliche Aufheizprotokoll. Unterlagen zur Trittschallminderung müssen zum Parkettsystem passen. Eine weiche Unterlage ersetzt keinen ebenen Untergrund.

Nutzschicht und Sortierung unterscheiden

Die Holzsortierung beschreibt vor allem die optische Wirkung – etwa Astigkeit und Farbunterschiede. Wie oft ein Boden renoviert werden kann, hängt dagegen von der tatsächlichen Nutzschicht, dem Zustand und der Konstruktion ab. Mehrschichtparkett arbeitet weniger als manche Massivholzkonstruktionen, bleibt aber ein feuchteabhängiger Baustoff.

Fugen, Pflege und spätere Reparaturen

Bewegungsfugen und Randabstände werden nach Herstellerangaben ausgeführt. Schwere Einbauten und Raumübergänge müssen berücksichtigt werden. Geölte Flächen brauchen geeignete Pflege; lackierte Flächen ebenfalls Schutz vor Sand und Feuchtigkeit. Laminat besitzt keine abschleifbare Echtholz-Nutzschicht und sollte deshalb nicht mit Parkett gleichgesetzt werden.